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PiCarDi

Arbeitsgruppen

Alle Teilnehmer können alle Arbeitsgruppen besuchen.

In Arbeitsgruppe 1 bis 3 wird in einfacher Sprache gesprochen.

In Arbeitsgruppe 4 bis 6 gibt es Unterstützung bei Verständnisfragen.

Arbeits-gruppe 1:

Gemeinsam forschen von Menschen mit und ohne Behinderung: Was war leicht? Was war schwierig?

Menschen von der Universität Leipzig und
Menschen mit Behinderung haben 3 Jahre lang zusammen
in einem Forschungs-projekt gearbeitet.
Wir wollen in der Arbeits-gruppe drüber sprechen:
Was ist Forschung überhaupt?
Wir wollen zusammen überlegen:
Wie können Menschen von der Universität und Menschen
mit Behinderung zusammen forschen?

Arbeits-gruppe 2:

„Es geht um mein Leben und meinen Tod“ – selbstbestimmt entscheiden

Alle Menschen sollen selber über ihr Leben bestimmen.
Auch an ihrem Lebens-ende sollen sie selbst bestimmen können.
Wir wollen überlegen:
Wie können Menschen mit Behinderung gut selbst für sich
bestimmen was sie wollen?
Und was sie nicht wollen?

Arbeits-gruppe 3:

Teilhabe bis zum Lebens-ende! - Was sagt das Bundes-teilhabe-gesetz (BTHG) dazu?

BTHG ist eine Abkürzung für Bundes-teilhabe-gesetz. 
Das BTHG ist ein sehr wichtiges Gesetz
für Menschen mit Behinderung.
Das BTHG sagt, welche Unterstützung
Menschen mit Behinderung bekommen.
Das BTHG sagt: Alle sollen überall mitmachen können.
Das nennt man soziale Teilhabe.
Dazu gehört auch: Menschen sollen selbst entscheiden
Und ihr Leben selber planen können.
Wir möchten über soziale Teilhabe sprechen.
Besonders wenn ein Mensch sehr krank oder alt ist.
Was braucht ein Mensch dann?
Was wünscht der Mensch sich?
Was kann getan werden? Wenn er in der Wohn-gruppe
bleiben möchte?
Dafür sammeln wir gute Ideen.

Arbeitsgruppe 4:

Kooperation und Netzwerkarbeit in der Begleitung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung am Lebensende

Lebensqualität und Teilhabe am Lebensende können nur gelingen, wenn sich die unterschiedlich beteiligten Akteur*innen im Sinne des sterbenden Menschen miteinander austauschen, zusammen arbeiten und sich ihre Kompetenzen wechselseitig ergänzen. In allen drei PiCarDi-Teilprojekten wurden Kooperationen und Netzwerke aus verschiedenen Perspektiven untersucht und anschließend in Form von Netzwerkkarten zusammengeführt. Hierbei wurden vor allem die Verbindungen zwischen Eingliederungshilfe, Palliative Care und den sterbenden Menschen in den Blick genommen. Die Netzwerkkarten sind Grundlage dieses Workshops. Ausgewählte Netzwerkkarten werden zunächst vorgestellt und anschließend mit den Teilnehmer*innen diskutiert. Eigene Erfahrungen der Teilnehmenden zu Kooperationen in Begleitungsprozessen können eingebracht werden und Überlegungen, wie sich die Erkenntnisse für Forschung und Praxis nutzen lassen und welche Fragen sich aus ihnen ergeben, werden diskutiert.

Arbeits-gruppe 4 (Beschreibung in Leichter Sprache): 

Kooperation und Netzwerk-Arbeit 

Viele Menschen arbeiten zusammen. 
Damit es einem Menschen am Lebens-ende gut geht. 
Die Bewohner. Die Mitarbeiter im Gruppen-Dienst. 
Die Ärzte. Die Pfleger.
Die Heimleitung.
Wir haben alle gefragt: Wie ist das?
Mit wem arbeitet ihr?
Wen kennt ihr? 
Wer ist euch wichtig?
Das Ergebnis dieser Arbeit stellen wir vor. 
Darüber sprechen wir mit Ihnen.

Arbeitsgruppe 5:

Medizinische und pflegerische Herausforderungen bei der palliativen Versorgung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung

Grundlegende Wünsche und Bedarfe von Menschen mit und ohne Behinderung am Lebensende sind im Wesentlichen identisch. Dennoch kann eine lebenslange geistige und schwere Behinderung besondere Anforderungen an eine gute medizinische und pflegerische Palliativversorgung stellen. In diesem Workshop werden Ergebnisse der PiCarDi-P-Befragungen vorgestellt, die sich mit medizinischen und pflegerischen Herausforderungen und Gelingensbedingungen bei der palliativen Versorgung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung beschäftigen. Die Ergebnisse werden in ambulante und stationäre Settings sowie Versorgungsstrukturen für Kinder und Erwachsene differenziert. Die Workshop-Teilnehmer*innen erhalten die Möglichkeit, über die Ergebnisse ins Gespräch zu kommen und sich zu überlegen, welche weiteren Fragen sich aus diesen ergeben und welche Möglichkeiten es gibt, die genannten Herausforderungen zu meistern und die verschiedenen beteiligten Institutionen zu stärken, damit die medizinische und pflegerische Versorgung besser gelingen kann. Teilaspekte wie Schmerzerkennung und –behandlung, Kommunikation, Ernährung, hausärztliche Versorgung und Medikamentengabe können hierbei thematisiert werden.

Arbeits-gruppe 5 (Beschreibung in Leichter Sprache):

Medizinische und pflegerische Herausforderungen

Menschen am Lebens-ende sollen keine Schmerzen haben. 
Menschen am Lebens-ende sollen nicht leiden. 
Menschen am Lebens-ende soll es gut gehen. 
Wir haben gefragt: Wie geht das?
Welche Medikamente sind gut? 
Wie können wir mit Menschen am Lebens-ende sprechen?
Zum Beispiel über Ihre Wünsche.
Das Ergebnis dieser Arbeit stellen wir vor. 
Darüber sprechen wir mit Ihnen.

Arbeitsgruppe 6:

"Da bleibt die Zeit einfach stehen" - Erfahrungen von Mitarbeitenden der Behindertenhilfe

Die Begleitung von Menschen mit Behinderung am Lebensende ist für die Behindertenhilfe eher ein neues Thema. Aber es gibt bereits vielfältige Erfahrungen. Um diese Perspektive abzubilden, wurden Fachkräfte im Gruppendienst, Leitungspersonen und Mitarbeitende ergänzender Fachdienste in drei Bundesländern interviewt. In der Auswertung konnten Kernthemen der Begleitung am Lebensende identifiziert werden. Es bildeten sich typische Deutungs- und Handlungsmuster der verschiedenen Akteur*innen ab. Von diesen Ergebnissen möchten wir berichten und dazu mit Ihnen in einen weiterführenden Austausch kommen.  

Arbeits-gruppe 6 (in leichter Sprache):

„Da bleibt die Zeit einfach stehen.“ – Erfahrungen von Mitarbeitern aus dem Wohnheim

„Da bleibt die Zeit einfach stehen“
Das sagt ein Mitarbeiter im Wohnheim.
Er erzählt von einem Bewohner.
Der Bewohner war schwer krank.
Er ist gestorben.
Wir haben Mitarbeiter gefragt:
Wie war das?
Mitarbeiter im Gruppen-dienst. Die Heim-leitung.
Auch Fach-Dienste, zum Beispiel Seel-sorger.
Wir haben überlegt:
Was bedeutet das?
Was ist wichtig ist am Lebens-ende.
Wie sehen das die Mitarbeiter?
Das Ergebnis dieser Arbeit stellen wir vor.
Darüber sprechen wir mit Ihnen.